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Psychotherapie wird heute häufig folgendermaßen definiert (nach Hans Strotzka, 1978): Psychotherapie (griech.: “Pflege der Seele”) ist ein bewusster und geplanter interaktioneller Prozess zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die in einem Konsens (möglichst zwischen Patient, Therapeut und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten werden, mit psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) meist verbal, aber auch nonverbal, in Richtung auf ein definiertes, nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel (Symptomminimalisierung und/oder Strukturveränderung der Persönlichkeit) mittels lehrbarer Techniken auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens. Der Kreis der Störugen, welche mit psychotherapeutischen Verfahren behandelt werden können erstreckt sich im Wesentlichen über den Bereich der sogenannten psychogenen bzw. neurotischen, emotionalen Störungen.
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